Mi Max 2 und LineageOs

Treble
Treble ist die neue Methode von Google, Updates besser und schneller verteilt zu bekommen. Hierzu werden die geräte(harware)spezifischen Dateien in der eigenen Partition /Vendor gespeichert. Normale Updates können dann die üblichen Partitionen /System und /Data überschreiben.
Wenn man also von einen Rom kommt, das Treble verwendet hat und ein NonTreble Rom flashen will, so muß man die Vendor-Partition wipen. Hierfür muß der TWRP Vendor-aware sein: momentan geht das nur mit dem hier (alle Links Stand 10/2018):
https://androidfilehost.com/?fid=5862345805528056270
via:
https://forum.xda-developers.com/showpost.php?p=77847249

Signierte Bootsektoren
MIUI installiert einen Bootloader, der nur lädt, wenn das Bootimage von MIU signiert ist. Das geht natürlich nicht mehr nach dem Entsperren und  bei Custom Roms, dann bleibt man im MIU Screen hängen. Der Bootloader läßt sich mit dem Script
https://build.nethunter.com/android-tools/no-verity-opt-encrypt/
entsperren.

Zurück auf Start
Wenn nichts mehr (außer fastboot) geht, ist XiaoMiFlash.exe (Windows!) bzw. Das Entpacken eines Fastboot  Global Image  praktisch.
https://xiaomiflashtool.com/
http://en.miui.com/download-328.html
www.xiaomigeek.com/download-xiaomi-mi-flash-tool.html
Im Fastboot Global Rom sind Scripte, die per Fastboot das System neu installieren:
-rwxr-xr-x 1 marx users 3331 23. Okt 2017 flash_all.bat
-rwxr-xr-x 1 marx users 3234 23. Okt 2017 flash_all_except_storage.bat
-rwxr-xr-x 1 marx users 4038 23. Okt 2017 flash_all_except_storage.sh
-rwxr-xr-x 1 marx users 3391 23. Okt 2017 flash_all_lock.bat
-rwxr-xr-x 1 marx users 3598 23. Okt 2017 flash_all_lock_crc.bat
-rwxr-xr-x 1 marx users 4239 23. Okt 2017 flash_all_lock.sh
-rwxr-xr-x 1 marx users 4161 23. Okt 2017 flash_all.sh
-rwxr-xr-x 1 marx users 5583 23. Okt 2017 flash_gen_crc_list.py
-rw-r–r– 1 marx users 1294 23. Okt 2017 flash_gen_md5_list.py
-rwxr-xr-x 1 marx users 862240 23. Okt 2017 flash_gen_resparsecount
drwxr-xr-x 1 marx users 736 23. Okt 2017 images
-rw-r–r– 1 marx users 2767 23. Okt 2017 md5sum.xml
-rw-r–r– 1 marx users 78 23. Okt 2017 misc.txt
Der XiaoMiFlash.exe macht letztendlich nichts anderes, als die Scripte zu starten. Vorsicht: alle *.lock Scripte locken tatsächlich das Gerät wieder! Dann muß man wieder durch den Unlock Prozess.

Fehler E1001 und Error7
Da ich die 6/128 Version des Mi Max 2 habe, wollte das neue, brandheiße Lineage nicht installierten. Erkenntnis brachte:
https://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=2522762
Hat funktioniert.

Magisk
https://forum.xda-developers.com/apps/magisk/official-magisk-v7-universal-systemless-t3473445

Download Magisk Manager Latest Version 6.0.0 For Android 2018


Nice!

Apps installierten
Unter Lineage ohne Gapps hat man keine Möglichkeit Apps zu installieren, da man seit Oreo nicht mehr aus dem Downloadverzeichnis installieren darf! Lösung: die apk-Datei in Root-Verzeichnis kopieren! Dafür im Dateimanager Internen Speicher einblenden wählen. Dann im Rootverzeichnis auswählen und installieren.

ESP8266 Flash erasen

Ich habe die etwas krude Überschrift gewählt, damit die google-Sucher hier landen. Also: Hallo liebe Google-Sucher!

Meine ESP8266 haben, einer nach dem anderen, angefangen ein sonderbares Verhalten an den Tag zu legen, das ich definitiv so nicht programmiert hatte. Des Rätsels Lösung: Beim Schreiben des neuen Programms werden nur die Zellen des Abbilds geflasht, alte Zellen werden nicht zurückgesetzt. Das führt über die Zeit zu sehr sonderbaren Seiteneffekten.

Aber die Lösung liegt (wie unter Linux immer) nahe: Einfach ab und zu das gesamte Flash-Ram löschen. Neben einigen Weichei-Windows-Gui-Exe Programmen nimmt der Entwickler von Welt natürlich die oiriginären Tools: esptool.py.

Die Installation geht mit den beiden :
pip install esptool
python setup.py install
rehcht einfach. Mit einem:
esptool.py –port /dev/ttyUSB0 flash_id
Kann man dann z.B. den Typ seines Chips abfragen.

Den Speicher löscht man dann mit:
esptool.py –port /dev/ttyUSB0 erase_flash

Zumindest bei mir taten es dann alle Programme wieder tadellos.

Quellen:
https://nodemcu.readthedocs.io/en/master/
http://stefanfrings.de/esp8266/#stability

Suse und OpenHantek

Oszillographen sind eine feine Sache, wenn man ab und zu wie ich analog bastelt. Es gibt da ja tolle Geräte, aber mal schnell 500 oder 2000 Euro für ein gutes Oszi ‚rauszuhauen ist dann für meine bescheidenen Möglichkeiten zu viel. Deshalb ist es ein USB-Oszi Hantek 6022BE für schlappe 50€ geworden. Die Windows Software ist zwar ein bißchen irre, funktioniert soweit aber (irgendwie). Inzwischen ist OpenHantek aber auch mit einer Unterstützung für das 6022BE ‚rausgekommen. Und freie Software und Linux ist dann doch viel besser für’s Karma als das Windowsgedöns.

Hier die Erfahrungen, wie ich es unter Suse Installiert habe. Erstmal zu den fertigen Repositories, die es da zu Suse gibt: Funktioniert zwar im Prinzip, aber das ist eine alte Version, die genau mit dem 6022BE noch nicht zusammenarbeitet!!!

Also handcompilieren.

Sourcen incl. Firmware (!!!) von github ziehen.

Fehlende dev-Software nachinstallieren. Vorsicht, die Pakete heißen unter Suse etwas anders als bei Debian oder Fedora. Hier mein Zypper:

zypper install cmake gcc-c++ libQt5PrintSupport-devel libQt5Gui-devel libqt5-qttools-devel libqt5-qttranslations fftw-devel binutils-devel libusb-devel libQt5OpenGL-devel fxload

Dann openhantek wie beschrieben bauen.

Die Firmware soll beim Einstecken des USB-Devices geladen werden, deshalb muß ~/openhantek-master/firmware/90-hantek.rules noch nach /usr/lib/udev/rules.d/ kopiert werden.

In der 90-hantek.rules müssen für Suse noch zwei Sachen beachtet werden:

  1. Die Gruppe plugdev gibt es nicht unter Suse; bei mir hat es ein Ersetzen durch die Gruppe uucp getan.
  2. Die Firmware und Loader aus ~/openhantek-master/firmware müssen jetzt noch in da Verzeichnis /usr/local/share/hantek kopiert werden

Das Programm ~/openhantek-master/build/openhantek/OpenHantek kann jetzt gestartet werden und sollte es tuen.

Beim Testen hat es zuerst der erste Kanal nicht getan, aber nach Umstecken auf einen anderen Port ging der dann auch.

Hier das Beweisphoto:

Ach ja, einen ziemlich coolen Logicanalyzer für Linux gibt es auch, Stichwort Sigrok. Da schreibe ich demnächst mal was dazu.

Canon Netzwerkscanner unter Suse

Na, das ging ja einfach!
Einfach in /etc/sane.d/pixma.conf die IP des Druckers eintragen: bjnp://192.168.1.150 und schon kann man mit den üblichen Sane-Tools scannen.
Die Zeiten werden besser und Suse ist auf dem Weg zur unengeschränkten Weltherrschaft!

Siehe auch: https://wiki.ubuntuusers.de/Scanner/Canon/